Herzenswunschambulanz e.V.


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Wunscherfüllungen

Hier gibt es Einblicke in die Wunscherfüllungen, die vom Verein durchgeführt wurden:

Von Bremen nach Bielefeld

Frau D. wünschte sich sehr beim 90igsten Geburtstag ihrer Schwester dabei sein zu können, war aber nicht alleine in der Lage die Strecke mit dem Zug zurück zu legen und lies sich gerne von uns begleiten.

 

So konnte ich doch bei der Hochzeit meiner Tochter dabei sein.

Frau A. wurde von uns von Bremerhaven bis nach Hamburg im Zug begleitet und wurde dort von einem anderen Hochzeitsgast abgeholt. Für die Tochter wäre es zeitlich nicht möglich gewesen ihrer Mutter die Teilnahme am Fest zu ermöglichen 

 

Besuch der Bremenhalle am Bremer Flughafen

Herr J. wäre gerne selbst geflogen, doch sein Gesundheitszustand lies das nicht mehr zu. Der Besuch der Bremenhalle und der Besucherterrasse des Bremer Flughafens waren für ihn aber auch eine besondere Abwechslung.

 

 

 

 

 

 

Der Kapitän der nochmal Wasser erleben wollte

Das Meer war zu weit weg, doch die Weser war mit unserer Hilfe erreichbar. Herr K. kam alleine die Treppen nicht mehr herunter. Auch seine Frau war damit überfordert. So waren die zwei kleinen Ausflüge mit uns für ihn etwas ganz Besonderes.

 

Den Sohn besuchen, der im Sterben lag

Frau G. brauchte ein Rollstuhltaxi und eine Begleitung an ihrer Seite, um den schweren Weg gehen zu können ihren Sohn, der im Sterben lag, noch einmal zu sehen und sich mit Zeit und Liebe im Herzen für immer verabschiedn zu können.

 

Einfach mal zuhören

Herr E. wollte seine Lebensgeschichte erzählen dürfen, damit auch Schwieriges ausgesprochen werden konnte.

 

Das war ein Erlebnis - Rundflug über Bremen

 

Frau B. Fast 80 Jahre alt, schenkte ihrer Schwester 87 Jahre und schwer gehbehindert, mit Hilfe der Herzenswunschambulanz einen Rundflug über Bremen und Bremerhaven zum Geburtstag.

„Ein lang gehegter Traum ist für uns in Erfüllung gegangen. Wir wurden abgeholt und wieder nach Hause gebracht, ein Arzt war begleitend dabei, der Pilot flog auch wunderbar, so dass wir uns ganz sicher fühlen durften und den Flug sehr genießen konnten."

Das Grab des Ehemannes besuchen

 

Herr D. erfuhr über den ASB-Wünschewagen von uns und trat mit dem Wunsch um Unterstützung beim Ausflug mit seiner Mutter zum Grab des Ehemannes an uns heran. Pflegerische Begleitung und damit das Gefühl nicht alleine zu sein waren unsere Aufgabe, die wir sehr gerne übernahmen.

Klangmassage

 

Herr V. hatte, als es ihm noch recht gut ging eine für ihn sehr berührende Erfahrung mit einer Klangmassage mit Klangschalen gemacht. Seine Frau erfuhr von uns über den ASB-Wünschewagen und wünschte sich für ihren Mann, der inzwischen bettlägerig und sehr krank war, eine Klangmassage. Er konnte uns nicht aktiv mitteilen, wie es ihm dabei ging. Seine nonverbale Sprache lies jedoch vermuten, dass es ihm gut getan hat.

Im E-Rollstuhl auf's Eis

 

Mutig wagte sich Susanne auf´s Eis. Mit der Zeit wurde sie immer schneller und waghalsiger, was für alle Beteiligten großen Spaß brachte.

Von der Idee anderen Wünsche zu erfüllen, die sie alleine oft nicht in die Tat umsetzen so begeistert, entschied sich Susanne dafür bei uns als aktives Mitglied mit zu arbeiten. Super!

Meine Lebenspartnerin heiraten...

 

...dieser Wunsch von Herrn K. wurde an uns weitergegeben. Durch ein gemeinsames Treffen wurde klar, was unsere Aufgabe war.

Eine Übersetzung der Dokumente von Herrn K., da er nicht aus Deutschland stammt, Anfragen beim Standesamt und der Transport vom Krankenhaus zum Standesamt. Vor allem aber dem Wünschenden und seiner Lebenspartnerin zur Seite zu stehen.

Herr K. konnte vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen werden und die Heirat konnte zu Hause stattfinden.

Das Glück in den Gesichtern des frisch vermählten Ehepaars spricht für sich.

 

Ein Ausflug mit dem Rollstuhl in den Park neben dem Hospiz Brücke, der glücklich gemacht hat

 

Ein kräftiger junger Mann war der Wunsch zum Wunsch einen Ausflug zu machen, um das Krankenzimmer für eine Zeit verlassen zu dürfen. Das Wetter spielte im Februar mit, beide waren von dieser Aktion berührt.

Frau K. kam über die Palliativstation des LDW zum Hospiz Brücke und entdeckte dort unseren Flyer. In einem zweiten Kontakt, der auch auf ihren Wunsch zustande kam erzählte sie, dass sie gezögert habe zu sagen, was sie sich wünsche, ihr aber die tolle Erfahrung recht gegeben habe. Nun sei es ihr Anliegen uns viel Glück und Erfolg für unseren Verein zu wünschen und uns zu sagen, dass sie es wichtig finde, dass wir uns gut vernetzen und ohne in Konkurrenz zu gehen eine wichtige Lücke schließen.

 

Auch für Stephan war diese Begegnung bedeutsam. Er fühlte sich beim 2. Besuch fast zwei Wochen später, sowohl durch die Reaktion von Frau K. auf ihn, als auch durch die Reaktion der Schwestern, die ihn freudig begrüßten darin bestätigt, dass der Ausflug mit Frau K. wirklich wichtig war.

Zu diesem Zeitpunkt wäre ein gemeinsamer Ausflug nicht mehr möglich gewesen. Das Wort Ambulanz im Vereinsnamen bekam dadurch einen erlebbaren tieferen Sinn.

 

Bleibt noch zu sagen, dass die unproblematische, spontane Zusammenarbeit und die gute Kommunikation mit dem Hospiz Brücke diese Erfahrung erst ermöglicht hat.

 

Ein griechischer Nachmittag

 

Wieder einmal eine berührende Erfahrung.

Frau L. lebte in ihren jungen Jahren über mehrere Jahre in Griechenland und ist früh an Demenz erkrankt. Der Wunsch sie mit Erinnerungen aus Griechenland in Kontakt zu bringen, kam über ihr sehr nahestehende Menschen zu uns.

 

Freundinnen von Frau L. Mitbewohnerinnen aus ihrer WG mit Angehörigen und Mitglieder unseres Vereins hatten einen vergnüglichen Nachmittag in einem mit griechischen Utensilien geschmückten Raum in der Zionsgemeinde bei griechischen Leckereien zum Kaffee und griechischer Livemusik.

 

Das tief Berührende waren die strahlenden Gesichter beim Tanzen. Die Körper wurden beweglicher, Rollstühle wurden stehen gelassen und unsichere Schritte gewagt. Eine Rollstuhlfahrerin, die die Augen fast immer geschlossen hatte und eher abwesend wirkte, öffnete die Augen und lächelte ein Lächeln, das mitten ins Herz ging.

 

Ein Dank an die Zionsgemeinde, die uns ihre Raum mit Küche und Geschirr zur Verfügung stellte. Und danke an den sehr einfühlsamen Musiker, der für uns auf Spendenbasis spielte.

 

 

„Oh könnte ich doch noch bei der Taufe meines Enkels dabei sein!“

 

Bei uns klingelte das Telefon. Es meldete sich die Hospizhilfe und überbrachte uns den Wunsch von Frau P., die gerade aus dem Krankenhaus entlassen war. In nur wenigen Tagen wurden viele Gespräche mit ihr, ihrem Ehemann und natürlich über den Ehemann mit den Söhnen geführt, ein Liegendtaxi und die notwendige pflegerische Begleitung organisiert.

Am darauffolgenden Sonntag war es dann soweit. Frau P. konnte liegend der Taufe ihres Enkels beiwohnen und danach ihren Enkel in ihre Arme schließen.

 

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