Herzenswunschambulanz e.V.
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Wunscherfüllungen

Hier gibt es Einblicke in die Wunscherfüllungen, die vom Verein durchgeführt wurden:

Meine Lebenspartnerin heiraten...

 

...dieser Wunsch von Herrn K. wurde an uns weitergegeben. Durch ein gemeinsames Treffen wurde klar, was unsere Aufgabe war.

Eine Übersetzung der Dokumente von Herrn K., da er nicht aus Deutschland stammt, Anfragen beim Standesamt und der Transport vom Krankenhaus zum Standesamt. Vor allem aber dem Wünschenden und seiner Lebenspartnerin zur Seite zu stehen.

Herr K. konnte vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen werden und die Heirat konnte zu Hause stattfinden.

Das Glück in den Gesichtern des frisch vermählten Ehepaars spricht für sich.

 

Ein Ausflug mit dem Rollstuhl in den Park neben dem Hospiz Brücke, der glücklich gemacht hat

 

Ein kräftiger junger Mann war der Wunsch zum Wunsch einen Ausflug zu machen, um das Krankenzimmer für eine Zeit verlassen zu dürfen. Das Wetter spielte im Februar mit, beide waren von dieser Aktion berührt.

Frau K. kam über die Palliativstation des LDW zum Hospiz Brücke und entdeckte dort unseren Flyer. In einem zweiten Kontakt, der auch auf ihren Wunsch zustande kam erzählte sie, dass sie gezögert habe zu sagen, was sie sich wünsche, ihr aber die tolle Erfahrung recht gegeben habe. Nun sei es ihr Anliegen uns viel Glück und Erfolg für unseren Verein zu wünschen und uns zu sagen, dass sie es wichtig finde, dass wir uns gut vernetzen und ohne in Konkurrenz zu gehen eine wichtige Lücke schließen.

 

Auch für Stephan war diese Begegnung bedeutsam. Er fühlte sich beim 2. Besuch fast zwei Wochen später, sowohl durch die Reaktion von Frau K. auf ihn, als auch durch die Reaktion der Schwestern, die ihn freudig begrüßten darin bestätigt, dass der Ausflug mit Frau K. wirklich wichtig war.

Zu diesem Zeitpunkt wäre ein gemeinsamer Ausflug nicht mehr möglich gewesen. Das Wort Ambulanz im Vereinsnamen bekam dadurch einen erlebbaren tieferen Sinn.

 

Bleibt noch zu sagen, dass die unproblematische, spontane Zusammenarbeit und die gute Kommunikation mit dem Hospiz Brücke diese Erfahrung erst ermöglicht hat.

 

Ein griechischer Nachmittag

 

Wieder einmal eine berührende Erfahrung.

Frau L. lebte in ihren jungen Jahren über mehrere Jahre in Griechenland und ist früh an Demenz erkrankt. Der Wunsch sie mit Erinnerungen aus Griechenland in Kontakt zu bringen, kam über ihr sehr nahestehende Menschen zu uns.

 

Freundinnen von Frau L. Mitbewohnerinnen aus ihrer WG mit Angehörigen und Mitglieder unseres Vereins hatten einen vergnüglichen Nachmittag in einem mit griechischen Utensilien geschmückten Raum in der Zionsgemeinde bei griechischen Leckereien zum Kaffee und griechischer Livemusik.

 

Das tief Berührende waren die strahlenden Gesichter beim Tanzen. Die Körper wurden beweglicher, Rollstühle wurden stehen gelassen und unsichere Schritte gewagt. Eine Rollstuhlfahrerin, die die Augen fast immer geschlossen hatte und eher abwesend wirkte, öffnete die Augen und lächelte ein Lächeln, das mitten ins Herz ging.

 

Ein Dank an die Zionsgemeinde, die uns ihre Raum mit Küche und Geschirr zur Verfügung stellte. Und danke an den sehr einfühlsamen Musiker, der für uns auf Spendenbasis spielte.

 

 

„Oh könnte ich doch noch bei der Taufe meines Enkels dabei sein!“

 

Bei uns klingelte das Telefon. Es meldete sich die Hospizhilfe und überbrachte uns den Wunsch von Frau P., die gerade aus dem Krankenhaus entlassen war. In nur wenigen Tagen wurden viele Gespräche mit ihr, ihrem Ehemann und natürlich über den Ehemann mit den Söhnen geführt, ein Liegendtaxi und die notwendige pflegerische Begleitung organisiert.

Am darauffolgenden Sonntag war es dann soweit. Frau P. konnte liegend der Taufe ihres Enkels beiwohnen und danach ihren Enkel in ihre Arme schließen.

 

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